Französisch Le Monde berichtet, dass nicht nur in der Ukraine, sondern auch in der Schweiz ein Verfahren gegen den UAF-Präsidenten Andriy Pavelko eröffnet wurde.
"Herr Pavelko wird von der Staatsanwaltschaft des Kantons Jura (Schweiz) wegen "Drohungen, versuchter Nötigung und privater Korruption" angeklagt. Der Prozess wird am 12. Oktober vor dem Gericht von Porrentruy (Kanton Jura) stattfinden. Pavelko wird verdächtigt, den Schweizer Enthüllungsjournalisten Arnaud Beda im Zusammenhang mit dessen Enthüllungsbericht 2018 in der Schweizer Zeitschrift L'Illustré unter Druck gesetzt und bedroht zu haben.
Der Angeklagte hat bereits einen Verwandten gebeten, Herrn Beda 50.000 Euro in bar anzubieten, um sich mit ihm in einem Zivilverfahren zu einigen", schreibt die Quelle.
- Wir hoffen auf ein exemplarisches Urteil, denn es handelt sich um einen qualifizierten, charakteristischen und äußerst schwerwiegenden Angriff auf die Pressefreiheit", so Giorgio Campa, Anwalt von Arnaud Beda und L'Illustré. - Auch wenn die Unschuldsvermutung zu respektieren ist, müssen die Institutionen ein beispielhaftes Verhalten und eine über jeden Verdacht erhabene Ethik an den Tag legen. Abgesehen davon kandidiert Pavelko für die UEFA, und wir verstehen diese politische Unterstützung nicht.