Oleg Fedortschenko: „Oleksandr Schowkowsky ist sich seiner Kräfte sicher“

2025-04-24 20:38 Der bekannte ukrainische Trainer und derzeitige Experte Oleg Fedortschenko teilte seine Eindrücke von den Duellen in ... Oleg Fedortschenko: „Oleksandr Schowkowsky ist sich seiner Kräfte sicher“
24.04.2025, 20:38

Der bekannte ukrainische Trainer und derzeitige Experte Oleg Fedortschenko teilte seine Eindrücke von den Duellen in Lwiw und Schytomyr, nach deren Ergebnissen „Dynamo“ und „Schachtjor“ ins Finale des ukrainischen Pokals einziehen konnten.

Oleg Fedortschenko

— Ich habe mich dabei ertappt, dass ich dachte, dass „Bukowina“ zu früh die Führung im Spiel gegen „Dynamo“ übernommen hat, das seine Kräfte offensichtlich überschätzt hat. Wenn das Team aus Chernivtsi dies zu Beginn der zweiten Halbzeit gemacht hätte, wären die Chancen auf ein positives Ergebnis deutlich gestiegen. Denn dann wäre es für die Kiewer schwieriger gewesen, sich von der Illusion zu befreien, dass sie den Erstligagegner trotzdem mit einem halben Gaspedal bezwingen können. Der Zeitpunkt der Unterbrechung war jedoch passend, während derer der Trainer der Kiewer, Oleksandr Schowkowsky, eine „Analyse der Flüge“ durchführte und die Spieler darauf aufmerksam machte, dass sie mit dieser Einstellung unangenehme Überraschungen nicht vermeiden könnten. Nach den durchgeführten Wechseln „erwachten“ die Dynamo-Spieler ziemlich schnell.

Übrigens musste Schowkowsky dafür den scheinbar unantastbaren Andrij Jarmolenko auf die Ersatzbank schicken.

— Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Trainer sich seiner Kräfte sicher ist. Es ist kein Geheimnis, dass Jarmolenko in letzter Zeit mehr auf Angriff fokussiert ist und es ihm nicht immer gelingt, sich auch defensiv auf seinem eigenen Platz zu betätigen. Da es nötig war, das Tempo durch mobile Bewegungen zu erhöhen, wurden die agilen Kabayev und Vanat ins Spiel gebracht. Alles fand schnell an seinen Platz, zumal der Torwart Kanevets bei den Bukowinern unsicher agierte. Trotz der schmerzhaften Niederlage von 1:4 muss man den Schützlingen von Hryhoriy Churilov Respekt zollen, die im ersten Pokalhalbfinale in der Geschichte des Clubs würdig auftraten.

Im Gegensatz zum Duell in Lwiw mussten die Fans, die ins Stadion in Schytomyr kamen, 113 Minuten auf ein Tor warten.

— Dennoch sind „Polissja“ und „Schachtjor“ in etwa gleich stark in der UPL, zudem sind die Polissja-Spieler ein unbequemer Gegner für die „Miners“, was sich auch im Verhalten der Teilnehmer des Spiels bemerkbar machte. Niemand wagte es wirklich, jedoch hatte man den Eindruck, dass die Gastgeber zu früh darauf setzten, ein Elfmeterschießen nach dem Spiel zu erreichen. Aber trotz der Tatsache, dass sie defensiv vorsichtig agierten, gestatteten sie am Ende der Verlängerung einen Positionsfehler auf der linken Abwehrseite und mussten sich mit 0:1 geschlagen geben.

Obwohl man sagt, dass man die Sieger nicht beurteilt, waren bei „Schachtjor“ keine Teamführer zu sehen, insbesondere Sudakov.

— Ich stimme zu, Hryhoriy spielte etwas Eigenes, er stellte wenig Bedrohung für den Ballbesitz der Polissja-Spieler dar. Möglicherweise hat er seine Kräfte für das nächste Klassische aufgespart, denn am 26. April muss „Schachtjor“ unbedingt gegen „Dynamo“ gewinnen, um die Chance auf den Meistertitel zu bewahren.

Übrigens, wird sich das, dass „Schachtjor“ weniger Zeit für die Vorbereitung auf das Spiel gegen die Kiewer haben wird, irgendwie auf den Verlauf der Ereignisse auswirken?

— Wissen Sie, ich habe auf einen weiteren Aspekt geachtet: im letzten UPL-Spiel haben die Dynamo-Spieler „Obolon“ ziemlich leicht besiegt, während „Schachtjor“ trotz aller Bemühungen eine schmerzliche Niederlage gegen „Koloss“ erlitten hat. Daher wird die psychologische Vorbereitung zum Vorteil der Kiewer sein. Was Ihre Frage betrifft, so werden „Schachtjor“ rechtzeitig in Form kommen und sich kampfbereit auf das Duell in Lwiw vorbereiten. Es ist jedoch eine andere Sache, dass die Kiewer, im Gegensatz zu „Schachtjor“, mit einem Unentschieden zufrieden sind, weshalb sie möglicherweise verschiedene taktische Schemen zur Verfügung haben.

Ich bewerte die Chancen der Gegner dennoch als 50 zu 50. Was das nächste „klassische“ Duell betrifft – im Finale des ukrainischen Pokals, wird es Mitte Mai im Mittelpunkt stehen.

Bundesliga
Team M Pts
1 Bayern Munich 26 67
2 Borussia Dortmund 26 58
3 1899 Hoffenheim 26 50
4 VfB Stuttgart 26 50
5 RB Leipzig 26 47
6 Bayer Leverkusen 26 45
7 Eintracht Frankfurt 26 38
8 SC Freiburg 26 34
9 FC Augsburg 26 31
10 Union Berlin 26 31
11 Hamburger SV 26 30
12 Borussia Monchengladbach 26 28
13 FSV Mainz 05 26 27
14 FC Koln 26 25
15 Werder Bremen 26 25
16 FC St. Pauli 26 24
17 VfL Wolfsburg 26 21
18 FC Heidenheim 26 14
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