Mittelfeldspieler „Dynamo“ Oleksandr Pihalionok teilte seine ersten Eindrücke vom Start des Sommertrainingslagers und erzählte auch von der Änderung seiner Spielernummer.
Oleksandr Pihalionok. Foto: fcdynamo.com— Der erste Tag des Trainingslagers ist vorbei. Wie beurteilst du dein Befinden nach zwei Trainingseinheiten?
— Wir sind ein bisschen müde, aber das ist bei einem Trainingslager normal. Die Vorbereitung läuft, wir haben noch viel Arbeit vor uns. Wir freuen uns schon auf die Testspiele, denn wir haben sie schon vermisst.
— In Österreich herrscht derzeit heißes Wetter. Wie kommst du mit der hohen Lufttemperatur zurecht?
— Um ehrlich zu sein, dachten wir, dass es in Österreich ein bisschen kühler sein würde. Aber es scheint, dass es hier viel wärmer ist als in Kiew (lächelt). Zum Beispiel haben wir heute in der Sonne 36–37 Grad angezeigt... Aber das ist ein Trainingslager, alles ist in Ordnung. Unabhängig vom Wetter müssen wir uns zuerst auf die Testspiele vorbereiten, und dann durch die Freundschaftsspiele auch auf die offiziellen Spiele.
— Es ist für dich wahrscheinlich etwas schwieriger als für die anderen, da du im Lager der Nationalmannschaft der Ukraine warst. Spürst du Müdigkeit oder hast du im Gegenteil noch mehr Lust zu arbeiten?
— Ich habe es geschafft, mich neu zu starten, also bin ich bereit zu arbeiten. Jetzt ist die Müdigkeit bei allen vorhanden, aber ich habe mich entschieden, ein wenig früher aus dem Urlaub zurückzukehren. Tatsächlich haben die Nationalspieler später dazugekommen, aber ich denke, in einer Woche oder zehn Tagen werden wir alle in ähnlichen körperlichen Konditionen sein.
— Du hast eine neue Spielernummer gewählt – die 8, die zuvor Shepelev hatte. Warum hast du dich für diese entschieden?
— Mir gefällt diese Nummer. Bei „Dnipro-1“ habe ich zuerst unter der 76 gespielt, dann bin ich zur 8 gewechselt, außerdem habe ich früher in den Jugendmannschaften unter der 8 gespielt.
— Einige unserer Follower vergleichen dich mit Andrés Iniesta, der ebenfalls bei „Barcelona“ die 8 trug...
— Ach nein, ich bin ihm wirklich weit entfernt (lächelt).
— Mit welchem Spieler würdest du deinen Spielstil vergleichen?
— Es ist so schwer zu sagen. In Europa spielen Fußballer von Weltklasse, die in Top-Clubs spielen. Ich mochte Toni Kroos, aber er hat seine Karriere bereits beendet. Im Allgemeinen kann man in jeder europäischen Mannschaft jemanden aus dem zentralen Mittelfeld hervorheben. Momentan gefällt mir das Trio im zentralen Mittelfeld bei PSG – Fabián Ruiz, Rubén Neves und Vitinha.
