Myroslav Stupar: "Ich bin auf der Seite der Trainer, nicht der Schiedsrichter"

Myroslav Stupar, ein bekannter Schiedsrichter aus der Vergangenheit, äußerte sich gegenüberExpres zu denjüngsten Schiedsrichterskandalen im ukrainischen Fußball.

Miroslav Stupar

- Wenn wir die jüngsten Skandale analysieren, bin ich in den meisten Fällen auf der Seite der Trainer, nicht der Schiedsrichter. Die Trainer haben früher selbst Fußball gespielt, sie kennen das Spiel bis ins kleinste Detail. Aber unter den Schiedsrichtern gibt es keine ehemaligen Fußballer. Sie spüren den Geist des Spiels nicht, und das führt zu ständigen Missverständnissen mit den Mannschaftsvertretern.

- Machendie Schiedsrichter Fehler aus Versehen oder werden sie von jemandem manipuliert ?

- In den meisten Fällen handelt es sich um echte Fehler, und manchmal sind sie so seltsam, dass man sich nur wundern kann, wie etwa das nicht anerkannte Tor von Oleksandr Shandor gegen Minaya. Ja, die Haupt- und Nachspielzeit ist bereits abgelaufen. Der Schiedsrichter entscheidet auf Eckstoß. Der Ball geht an den nahen Pfosten, von dort aus schlägt der angreifende Spieler den Ball an den entfernten Pfosten, wo er näher an die Tormitte zurückgespielt wird und der Spieler ein Tor erzielt. Dies ist ein kompletter Spielmoment, der nicht hätte unterbrochen werden dürfen. Hätte der Verteidiger von Minaya den Ball aus dem Strafraum geschlagen und die Oleksandriner hätten ihn wieder aufgenommen und einen neuen Angriff gestartet, dann hätte man pfeifen müssen, weil es sich um einen neuen Moment handelte. Das ist der Fehler des Schiedsrichters. Und ich werde niemals glauben, dass Minaj ihn bestochen hat. Das ist Blödsinn.

Natürlich gibt es Schiedsrichter, die mit bestimmten Vereinen sympathisieren und Fehler zu deren Gunsten machen. Aber solche Fälle sind seltener als die üblichen Fehler. Es ist nur so, dass unsere italienischen Schiedsrichteraufsichtsbehörden dafür gesorgt haben, dass die Bereitschaft von Spielern und Trainern höher ist als die Bereitschaft von Schiedsrichtern. Die Schiedsrichter können einfach nicht mit dem Spiel Schritt halten, und so kommt es zu Fehlern und Skandalen. Aber anstatt diese Situation zu retten, bezahlt unsere UAF den Italienern Lucchi und Rosetti weiterhin 15.000 Dollar pro Monat. Und das, obwohl sie in der Ukraine nicht einmal in Erscheinung treten. Mit dieser Einstellung zur Ausbildung von Schiedsrichtern werden wir noch viele Fehler machen.

Maksym Kachurivskyi

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Bester Kommentar
  • Andrey Bogushevsky(bam73) - Эксперт
    02.10.2023 20:37
    ....УАФ продолжает платить итальянцам Луччи и Розетти по 15 тысяч долларов ежемесячно. И это при том, что они в Украине даже не появляются...
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    Брехня. Розетти, никто не платит. У нас работает Рицолли.
    • 2
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