Miroslav Stupar: «Wir haben 10-12 Jahre durch das Auftreten italienischer Kuratoren in der Ukraine verloren»

2024-11-18 17:53 Im letzten Spieltag der Champions League in Prag, wo die örtliche „Sparta“ gegen das französische „Brest“ ... Miroslav Stupar: «Wir haben 10-12 Jahre durch das Auftreten italienischer Kuratoren in der Ukraine verloren»
18.11.2024, 17:53

Im letzten Spieltag der Champions League in Prag, wo die örtliche „Sparta“ gegen das französische „Brest“ (1:2) verlor, arbeitete eine ukrainische Schiedsrichtercrew unter der Leitung von Mykola Balakin. Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Miroslav Stupar bewertete ihre Arbeit.

Miroslav Stupar

— Die ukrainischen Schiedsrichter haben in Prag ganz gut gearbeitet. Zumindest haben sie keine wesentlichen Fehler gemacht. Schade nur, dass unsere Schiedsrichter so spät auf das internationale Niveau gekommen sind. Meiner Meinung nach haben wir 10-12 Jahre durch das Auftreten italienischer Kuratoren wie Pierluigi Collina und Luciano Lucchi in der Ukraine verloren. 2012 kam Collina zu uns, ein Vertreter von FIFA und UEFA, aber er verstand nicht, wie man die Ukrainer international fördern kann. Und das, obwohl er über deutlich stärkere Schiedsrichter als die heutigen verfügte. Ich meine Andriy Shandor, Yuriy Možarovskyi, Vitaliy Hodulyan, Anatoliy Abdula und andere. Die italienischen Gäste haben es geschafft, die Ausbildung junger Schiedsrichter zu stoppen, was die professionelle Auswahl im Schiedsrichterwesen verschlechterte. Gut, dass Mykola Balakin inmitten solcher Probleme aufgestiegen ist.

Er hebt sich durch seine Ausbildung hervor. Mykola ist ein Vertreter einer Schiedsrichterdynastie. Zu seiner Zeit arbeitete sein Großvater als Schiedsrichter, und auch sein Vater. Mykola hat einen sehr explosiven Charakter, und das ermöglicht es ihm, schnell Entscheidungen zu treffen. Außerdem war er manchmal unausgeglichen und verhielt sich in der ukrainischen Meisterschaft oft überheblich gegenüber den Fußballern. Glücklicherweise haben internationale Spiele ihn verändert. Mykola verstand, dass die Hauptfigur auf dem Feld die Fußballer sind und die Schiedsrichter unauffällig sein müssen. Balakin gelingt das bis zu einem gewissen Grad. Auch seine angemessene körperliche Fitness ist hervorzuheben. Mykola hat die Kraft, sich von einer Ecke des einen Strafraums zum gegenüberliegenden Strafraum zu bewegen und hält sich an die Regel des diagonalen Schiedsrichtens. Leider handeln nicht alle unsere Schiedsrichter so. Viele von ihnen sparen Kräfte und bewegen sich direkt von einem Strafraum zum anderen, — ist Stupar überzeugt.

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